Trash-Drama, sehr frei nach Motiven von Ed Wood
(Deutsche Fassung ohne Untertitel)
Präsentiert von Wolfs Reviertheater
www.wolfs-reviertheater.de
„Das wird das schlechteste Theaterstück aller Zeiten“ prophezeit die „ALIEN Post“.
Auch „Ufo online“ ist empört: „Außerirdisch, schrottreif“.
Regie /Skript: Michael Hoch
Produktion: Patricia Tomaszek / Michael Hoch
Wolfs Reviertheater, eine freie Theatergruppe aus Duisburg, die sich mit der Umsetzung von außergewöhnlichen Filmstoffen beschäftigt, bringt (nach ihrem erfolgreichen Debüt „Ein tödliches Wochenende“ von Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf vor zwei Jahren) mit PLAN 9 AUS OUTER SPACE nun das erste Alien-Abenteuer NRWs und das vermutlich schlechteste Theaterstück aller Zeiten auf die Bühne: Mit schwarz/weißen Menschen, bunten Außerirdischen, haarsträubenden Dialogen, Tanz und Totengräbern, sehr frei nach Motiven von Ed Wood.
Präsentiert wird ein minimalistisches Trash-Drama um den Besuch von Außerirdischen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, endlich ihren mysteriösen Plan 9 umzusetzen.
Die Original-Filmvorlage „Plan 9 from outer Space“ ist aus dem Jahre 1959 und genießt heute Kultstatus. Der Zelluloidstreifen wurde entsprechend gewürdigt: mit dem „Double Golden Turkey Award“ als schlechtester Film aller Zeiten. Der Film erlebte in seiner Entstehung eine Panne nach der anderen und wurde dadurch unfreiwillig komisch: Requisiten fielen einfach um und in Nachtszenen wurde es auf einmal hell. Darüber hinaus starb während der Dreharbeiten Darsteller Bela Lugosi („Dracula“), der daraufhin durch ein ihm nicht ähnlich sehendes Double ersetzt wurde.
Die Bühnenadaption stammt von Autor und Journalist Michael Hoch (Ansager), der hier auch als Regisseur fungiert und die Produktion gemeinsam mit der Medienwissenschaftlerin Patricia Tomaszek (spielt „Paula“) durchführt.
„Plan 9“ ist für alle Fans des Originals ebenso wie für Freunde des vermeintlich guten Geschmacks. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Das Ensemble setzt sich aus gestandenen Schauspielern, erfahrenen Bühnendarstellern und freien Künstlern zusammen - Menschen aus dem Ruhrgebiet, die auch in Müllsäcken eine gute Figur abgeben:
Jinny Hermann, Patricia Tomaszek, Dimitrij Schewalje, Yusuf Demircan, Robin Ebneth , René Stockhausen, Michael Hoch
Kurzinhalt:
„Schon das vierte Mal in dieser Stunde“ stöhnt Paula, da auf dem nahegelegenen Friedhof reihenweise Menschen ums Leben kommen und niemand genau weiß, warum. Sogar die Totengräber segnen das Zeitige. Paulas Mann Fred ist Pilot. Er berichtet ihr eines Abends aufgeregt, dass er und sein Co-Pilot auf ihrem letzten Flug „unbekannte UFOS“ gesehen haben. Merkwürdige Gestalten treiben sich seitdem auf dem Friedhof herum. Kommissar HerrRick und sein Assistent Jeff, der sich ein bisschen mit UFOS auskennt, nehmen sich der Sache an. Während ihrer Recherchen auf dem dunklen Friedhof muss der blasenkranke Jeff sich kurz vom Tatort entfernen und seinen Chef zurücklassen. Als Jeff zurückkehrt, entdeckt er den völlig verstorbenen Kommissar. Nun muss er den Fall übernehmen, mit Hilfe seiner Freunde Fred und Paula. Keine gute Idee, denn auch sie werden eine Begegnung mit drei Außerirdischen machen, die sie in ihr UFO locken wollen, um ihnen ihre bereits achtmal missglückte Mission nahe zu bringen. Denn dieses Mal soll es endlich klappen, und zwar mit Plan 9. Doch was hat es damit auf sich? Kommen die Aliens in guter Absicht? Und wird Jeff es schaffen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen?
Wolfs Reviertheater (gegründet 2005):
Der Name entstand unter anderem durch die Idee der Gründer Patricia Tomaszek und Michael Hoch, den Psycho-Fernsehfilm "Ein tödliches Wochenende" auf die Bühne zu bringen. Das Drehbuch stammt vom bekannten Krimi-Autor Klaus-Peter Wolf, der von dem Vorhaben begeistert war und den Beiden sein OK für eine Bühnenadaption gab. Wolf, der heute in Ostfriesland lebt, stammt ursprünglich aus Gelsenkirchen. Das war sein Revier. Da Wolf durch sein Einverständnis die Gründung der Gruppe erst ermöglichte (für die beiden Gründer Tomaszek/Hoch kam als erstes Projekt kein anderer Film als das "Tödliche Wochenende" in Frage) sollte sich dies auf alle Ewigkeit im Namen wiederfinden.
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Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 8 / 10
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